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About me

Aus einer multikulturellen Region stammend, habe ich wertvolle Erfahrungen sammeln können. So definiere  ich mich vor allem als ein einfacher „Erdbewohner", der das Glück hatte sein Leben in mehreren Regionen der Erde verbringen zu dürfen. Als flexibler Mensch schätze ich die ineinandergreifende Wechselwirkung der Sprachen, der Mentalitäten, der Denksysteme und  ziehe Nutzen aus der Symphonie der human-kreativen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen und ich ständig verarbeite. Als „Waage“ versuche ich, in allem was ich tue, die Harmonie zwischen den Gegensätzen herauszuspüren. Meinen befristeten Aufenthalt auf Erden, möchte ich positiv  verbringen.

Sowohl in der Malerei als auch in der Fotografie strebe ich das Gleichgewicht  der Komposition an, den Frieden zwischen warmen-kalten Farben, Punkt-Linie Formen im Licht-Schatten. Unbewusst lenkt sich meine Aufmerksamkeit auf bestimmte wiederkehrende Inhalte, die sich von Zeit zu Zeit in meinen Bildern wiederfinden. Inspiration entnehme ich spontan, instinktiv aus der natürlichen Vielfalt, den humanen Werten, die ich zum Menschsein passend finde.
Meine „innere Stimmung“ definiert mein kreatives Wirken. 

Das Suchen ist mein Ziel. Als Optimist suche ich intuitiv auch in meinem gestalterischen Schaffen nach positiven Lösungen. So ziehe ich,  z.B. fröhliche Farben des Lichtes den grauen Farben des Schattens, das Lachen dem Weinen, vor. Es sind die menschenbezogenen Themen, die mich leiten, die primär mein / unser Leben prägen.

Meine Botschaft an den Betrachter ist: alles, auch sich selbst im Fluss zu sehen / seinen Fokus auf den  Wandel aller Dinge / aller Denksysteme zu richten. Das bedeutet, dass er sich gegenüber dem Neuen öffnen, sich auf die Entdeckungsreise der Gegensätze begeben muss, um sich mit ihnen auseinander zu setzen, um dem Fremden, dem Unbekannten zu begegnen und es begreifen zu wollen. Er wird feststellen, dass er Mut braucht, um seinen Standort zu verlassen,  um all dem, was er auf seinem Lebenspfad vorfindet  einen neuen Namen zu geben, um das Gewohnte neu zu definieren. Denn es gibt keinen Schatten ohne Licht, keine Farbe ohne Form, so wie es keine Liebe ohne Hass, keinen Anfang ohne Ende,  keine Realität ohne Illusion gibt.

Auszug aus der Rede von Peter Ianku zur Ausstellung "das RENDEZ-VOUS" im NTC/KÖLN - 15.09.02